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Vielfältige Lösungen für professionelle Anwendungen.
Innovative Digital-Signage-Lösung in der Wiener Shopping City Süd (SCS)
„Shoppen gehen“ ist beliebt, nicht nur beim weiblichen Geschlecht. Die großen Shopping-Center, die neben einer Vielfalt an Einzelhandelsgeschäften auch Kinos und Gastronomiebetriebe bieten, sind attraktive Anziehungspunkte. Eine Vorreiterrolle nimmt in diesem Bereich die Wiener Shopping City Süd – kurz SCS – ein. 1976 gegründet, ist es eines der ältesten und mit einer Gesamtfläche von mehr als 850.000 Quadratmetern auch eines der größten Einkaufzentren Europas. Der Gesamtkomplex des Einkaufzentrums umfasst die SCS Shopping Mall mit SCS-Multiplexkino und einem schwedischen Möbelhaus, die SCS-Motorcity, diverse Fachmärkte, ein Hotel und die Sale City Süd. Die Shopping City Süd verzeichnet 25 Millionen Besucher im Jahr – das sind 76.000 pro Tag.
Im September 2006 launchte EPAMEDIA, Österreichs größter Anbieter von Werbung im Public Space, im SCS ein Digital-Signage-System. Die Installation des neuen digitalen Werbeformats direkt am Point of Sale schloss EPAMEDIA Ende März 2007 erfolgreich ab. Die mehr als 200 LCD-Displays des Systems stammen von Mitsubishi Electric.
330 Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 173.000 Quadratmetern und 4.500 Mitarbeitern erwarten die Besucher der SCS. Einkäufer und Bummler können das Shopping-Center entlang der rund zwei Kilometer langen Flaniermeile und drei Kilometer Auslagenfronten erlaufen. Dabei gaben sie im vergangenen Jahr rund eine Milliarde Euro aus.
Konsumforscher haben bewiesen, dass ein Großteil der Kaufentscheidungen direkt am Point of Sale (POS) fallen. Umso wichtiger ist eine zielgruppengerechte Information der potenziellen Kunden. Die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zum Kunden zu bringen ist die Hauptaufgabe eines Digital-Signage-Systems, das nun im SCS seinen Betrieb aufgenommen hat.
Digital Signage sorgt für ein besonderes Einkaufserlebnis
Hohe Modularität, d. h. individuelle Kombinations- bzw. Konfigurationsmöglichkeiten, Vernetzbarkeit und nicht zuletzt eine hohe Bildqualität waren die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der Displays für das System. Die Entscheidung fiel zugunsten der LCD-Displays der Marke Mitsubishi Electric. Im September vergangenen Jahres wurde mit der Installation des Systems im SCS begonnen. Gestartet wurde mit 20 Mitsubishi LCD-Displays, die im neu eröffneten Gebäudekomplex Sale City Süd für Information und Orientierung sorgen. Heute verfügt das SCS bereits über mehr als 200 Mitsubishi LCD-Displays unterschiedlicher Größe und Anordnung. Sie bieten einen Mix aus tagesaktuellen Nachrichten, Verkehrsinformationen, Veranstaltungstipps, Werbung und tagesaktuellen Angeboten.
Zielgenaue Informationen auf 200 Mitsubishi LCD-Displays
Das in der Shopping City Süd installierte System besteht aus deckenverankerten und bodenmontierten Displays. Das Gros der an der Decke angebrachten Module besteht aus je zwei rückseitig verbundenen Geräten des Modells MDT402S. An 80 Stellen und mit je rund 20 Metern Abstand ziehen sie sich wie ein roter Faden durch die Flaniermeilen. Sie wechseln ab mit auf dem Boden montierten Tower-Displays, zusammengesetzt aus den Modellen LDT371V und MDT461S.
Diese Tower-Displays sind im SCS in drei verschiedenen Konfigurationen (Typ A, B, C) anzufinden. Die Tower des Typs A bestehen aus drei Modulen des Displays LDT371V. Sie sind im Porträtformat übereinander angeordnet. Jeweils acht paarweise übereinander angebrachte Module des MDT461S-LCD-Displays bilden einen Tower des Typs B. Die Tower des Typs C wiederum setzen sich aus drei im Porträtformat übereinander verbundenen LCD-Displays Modell MDT461S zusammen. Letztere dienen nicht nur Informationszwecken, sondern verschönern das SCS als Dekorationselemente.
Für die rund 300 Geschäfte im Hauptgebäude, der SCS Shopping Mall, ist die Nutzung der Displays für Werbeeinblendungen am interessantesten. Werbung und andere Informationen können gezielt je nach Wochentag, Tageszeit und Gebäudebereich auf die Anforderungen der Besucher und an die Wünsche der Werbetreibenden angepasst werden. Bei den meisten der an der Decke angebrachten LCD-Displays wechselt der Inhalt, der sich jeweils zur Hälfte aus Werbung und Nachrichten bzw. Informationen zusammensetzt, stündlich. Das Content-Management-System wurde speziell für das SCS-Projekt durch die österreichischen Kommunikationsspezialisten Krautzer Lynn entwickelt. Die Inhalte sind dynamisch und aufmerksamkeitsstark gestaltet und stets auf dem neuesten Stand. Eingespeist und gesteuert werden sie für alle 233 Mitsubishi LCD-Displays über zentrale Server im Kontrollraum. Das Content-Management-System ermöglicht die Kontrolle aller Inhalte für jeden einzelnen Bildschirm in der SCS. Momentan sorgen 45 Videoplayer für eine Weiterleitung der Daten. Im Ergebnis liefert die neue Anlage brillante Bilder auch bei hellem Umgebungslicht. Dank hoher Auflösung bieten die Displays selbst aus geringer Betrachtungsdistanz klare, brillante Bilder.
Installationsverlauf und beteiligte Unternehmen
Im August 2006 einigten sich EPAMEDIA und das SCS über die Installation einer neuen Digital-Signage-Lösung. EPAMEDIA beauftragte einen Systemintegrator, die VS Veranstaltungstechnik und Eventmarketing Johannes Fickenscher KG aus Nürnberg, mit der Installation der Hardware. Das österreichische Unternehmen Krautzer Lynn wurde beauftragt, die Software zur Steuerung und Regulierung der Bildschirminhalte zu erstellen und zu bedienen. Den Zuschlag für die Bereitstellung der rund 200 LCD-Displays erhielt Mitsubishi Electric Europe B. V. Die Installationsarbeiten begannen im Herbst 2006 im neuen Gebäudekomplex Sale City Süd und wurden im Frühjahr 2007 fertiggestellt. Schon jetzt ist eine Erweiterung des Systems auf die „Attraction Area“ vorgesehen.
Die verwendeten Mitsubishi LCD-Displays
Decke: 156 x 40-Zoll-LCD-Displays des Modells MDT402S
- 40 Zoll Bilddiagonale; 16:9 LCD-Displays
- 1.000:1 Kontrastverhältnis
- Lichtstärke 450 cd/m²
- Reaktionszeit 8 Millisekunden
- WXGA-Auflösung nativ 1.366 x 768 Pixel
Boden: LDT371V und MDT461S in drei verschiedenen Konfigurationen (Typ A, B, C)
LDT371V
- 37 Zoll Bilddiagonale; 16:9 LCD-Displays
- 1.200:1 Kontrastverhältnis
- 500 cd/m²
- Reaktionszeit 6 Millisekunden
- WXGA-Auflösung nativ 1.366 x 768 Pixel
MDT461S
- 37 Zoll Bilddiagonale; 16:9 LCD-Displays
- 800:1 Kontrastverhältnis
- 450 cd/m²
- Reaktionszeit 8 Millisekunden
- WXGA-Auflösung nativ 1.366 x 768 Pixel
Mitsubishi LCD-Public-Displays
Die Mitsubishi-Modellpalette besteht aus 32-, 37-, 40-, 42- und 46-Zöllern. Die LCD-Public-Displays mit entspiegelter Paneloberfläche sind HD-fähig, verfügen über einen DVI-D-(HDCP-)Eingang und wurden für den professionellen Gebrauch entwickelt. Als digitales Werbeformat oder Informationsmedium werden sie in Einkaufszentren, bei Finanzdienstleistern, in Flughäfen und Bahnhöfen sowie auf Messe- oder Ausstellungsgeländen eingesetzt. Die Kontrastverhältnisse der Displays liegen zwischen 800:1 und 1.500:1. Alle LCD-Public-Displays verfügen über eine native WXGA-Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Aufgrund der hohen Kontrastrate und Auflösung und dank einer Helligkeit von bis zu 500 cd/m² sorgen sie für glasklare und scharfe Darstellungen selbst in hellen Umgebungen oder bei schwierigen Lichtverhältnissen. Sie sind für den Mehrschirmbetrieb – der vertikalen oder horizontalen Kombination mehrerer Displays – hervorragend geeignet. Alle Modelle aus der LCD-Display-Modellreihe können 16,7 Millionen Farben darstellen und zeichnen sich durch eine kurze Reaktionszeit aus. Damit erscheinen selbst schnelle Bewegungen wie Sequenz- oder Echtzeitbilder und Laufschriften auf dem Bildschirm flüssig.
Die LCD-Public-Displays verfügen über vielfältige Funktionen zur weiteren Optimierung und Anpassung der Bildqualität. Mit an Bord ist ein Bildschirmschoner, der eine hohe Lebensdauer des Displays gewährleistet. Die Schedulingfunktion ermöglicht individuelle Ein- und Ausschaltzeiten sowie eine Voreinstellung der Signalquellen für die einzelnen Wochentage.
Als Signalquellen kommen Computer sowie VCR-/DVD-Rekorder in Frage. Gamma- und Schwarzwert lassen sich ebenfalls individuell justieren und somit Darstellungen in ihrer Wirkung für verschiedene Lichtverhältnisse optimieren.
An räumliche und technische Gegebenheiten angepasst werden können auch die Farbtöne und -sättigung. Die Bildeinstellungsmöglichkeiten umfassen Zoom, Picture-in-Picture und eine Side-border-Colour-Selektion bei Bildern, die nicht im 16:9-Vollbild-Modus dargestellt werden. Durch die Farbangleichung an den Hintergrund kann verhindert werden, dass bei hellen Bildern der formattypische schwarze Rand zu sehen ist. In den Genuss der optimalen Bildqualität kommt der Betrachter in einem Blickwinkelbereich von bis zu 89 Grad (vertikal und horizontal).
- Anwenderbericht SCS, Wien (76.00 KB)

